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HDR Panorama

Vor ein par Tagen war ich am Kaiserstuhl, auf der Schelinger Alm unterwegs. Hier sind die Aufnahmen für dieses HDR Panorama entstanden. In Zeiten von Corona war so gut wie niemand unterwegs, erfreulicherweise habe ich dann doch jemanden per Zufall getroffen. Ebenfalls ein Fotograf der sich auf den Weg nach oben machte. Ein kurzes Gespräch mit Abstand war in diesen Zeiten eine willkommene und sehr angenehme Abwechslung 🙂

Verwendet habe ich meine Fujifilm X-T3 mit XF 35mm f1.4 + Stativ (Bilora Twister / klein und leicht). Die Blende variiert von f8.0 bis f2.8.
Je später es wurde, desto mehr musste ich die Blende (je Panorama) öffnen, damit die Bildqualität erhalten bleibt. Ein Erhöhen des ISO-Wertes verschlechtert diese nur. Bei Landschaftsaufnahmen mit großer Entfernung, ist der Wert von f2.8 noch vertretbar, aber nicht immer optimal.
Alle paar Meter habe ich einige Belichtungsreihen für das jeweilige Panorama geschossen, damit ich eine gewisse Auswahl habe.
Es waren immer 5 Fotos, mit einer Blende Belichtungsunterschied. Für das Pano, welches ihr hier seht habe ich 13 solcher Belichtungsreihen erstellt. Der ganze Workflow findet im TIFF Format (16-bit), aufgrund der höheren Farbtiefe statt. Wenn man allgemein HDRs nur mit 8-bit JPGs durchführt, kann es bei der Bearbeitung zu unschönen Farbabrissen kommen.

Entwickelt habe ich die Fotos mit Capture One Express (Fujifilm Edition). Korrekturen habe ich hier keine vorgenommen.
Weiter ging es dann mit HDR Efex Pro von der alten NIK Collection.
Jede Belichtungsreihe wurde damit einzeln zu einem HDR zusammengefügt.
Das Panorama mit den einzelnen HDR Bildern ist in Affinity Photo erstellt worden.
Ok, viele werden jetzt sagen, welch ein Aufwand, dass geht doch z.B. mit Lightroom viel einfacher und völlig automatisch… .
Nun ja, ich gehöre zu den Software-Abo Verweigerern und setze deshalb keine Adobe Produkte mehr ein.
Nur soviel dazu 🙂

Der findige Beobachter wird allerdings gleich bemerken, daß es sich hier um eine Fotomontage handelt 🙂
Der Himmel war an diesem Tag wolkenfrei. Für etwas mehr Dramatik habe ich mich dazu entschlossen, diesen Himmel (ebenfalls eine Panoramaaufnahme) zu verwenden. Dieses Panorama hatte ich ca. vor einem Monat zu Hause, von meinem Badfenster aus geschossen.

Das fertige Panorama möchte ich zu einem späteren Zeitpunkt, für ein Projekt an dem ich gerade arbeite, als Hintergrund verwenden.

Tautropfen Fotos

Die Tautropfen-Fotos die ihr hier seht, habe ich alle mit dem Fujifilm XF 60mm Makro Objektiv erstellt. Da es sehr windig war und ich ohne Stativ gearbeitet habe, ist es bei einer größeren Blendenöffnung nicht leicht den gewünschten Schärfepunkt zu fokusieren.
Hier heisst es, einfach mehrere Aufnahmen machen bis der Fokus passt.

Nach der RAW-Entwicklung in „Capture one – Express“, habe ich die Fotos mit der Software „Lens Flare Studio“ von Brainfevermedia bearbeitet. Mit diesem Tool lassen sich auf sehr leichte Art und Weise Linsenreflektionen und/oder Texturen in das Bild einfügen.
Grundlegend sehr komfortabel, wenn man nicht selbst in Affninty Photo oder Photoshop, Hand anlegen möchte 🙂

Die Software bietet zahlreiche Presets, die per Schieberegler editierbar sind. Grundlegend hat man in einer professionellen Bildbearbeitungssoftware natürlich wesentlich reichhaltigere Möglichkeiten der individuellen Bearbeitung. Aber gerade die Lens Flare Effekte in Photoshop zum Beispiel, waren immer nur rudimentär eingepflegt und für meinen Geschmack nicht ausreichend.
Hier wird man in „Lens Flare Studio“ fündig. Die Reflexionen sind teilweise dynamisch und passen sich dem Bild an. Je nach dem wohin man die Lichtquelle setzt (Rand, Bildecke usw. ).

Eine große Stärke ist auf jeden Fall die Einfachheit der Software.
Mit wenigen Klicks lassen sich schnell, tolle Ergebnisse zu erzielen.

Viltrox 85mm f1.8 für Fujifilm X-Mount

Heute zeige ich euch mein neues Objektiv, das Viltrox 85mm f1.8 für den Fujifilm X-Mount.
Lange war ich am Überlegen ob ich mir das Fujifilm XF 90mm f2.0 zulegen soll, oder auch nicht. Grundlegend besitze ich ja ebenfalls das Fujifilm 50-150mm f2.8 Zoom Objektiv, was eine Anschaffung einer weiteren Portrait Linse nicht unbedingt erforderlich macht.
Nun bin ich vor ein paar Tagen bei Amazon auf das Viltrox 85mm f1.8 gestoßen. Die Rezensionen waren vielversprechend und eine weitere Recherche in Netz war ebenfalls voller positiver Testberichte gekrönt. Vor allem aber ist dieses Objektiv preislich um einiges attraktiver als das XF 90mm f2.0 von Fujifilm.

Das Objektiv ist kein rein manuelles Objektiv wie man sie z.B. von Samyang und ähnlichen Herstellern kennt.
Die Belichtungs- und Entfernungsmessung, ist genauso wie ein sehr gut funktionierender Autofokus integriert.
Der Autofokus ist sehr präzise, wie man es von den original Fujifilm Objektiven kennt. Die Performance ist für normale Portaitaufnahmen mehr als ausreichend. Speedfreaks werden hier, jedoch nicht unbedingt glücklich. Für sich schnell bewegende Objekte reicht die Geschwindigkeit des AF leider oft nicht aus.
Weiterhin merkt man das auch bei Serienaufnahmen mit dem Continuous Autofokus, mehr als 7 Bilder Bilder pro Sekunde machen hier keinen Sinn.

Viltrox 85mm f1.8

Was die optische Leistung angeht, so bin von der Schärfeleistung, vor allem bei Offenblende positiv überrascht.
Die Ergebnisse ähneln bei f1.8, denen eines Fujifilm XF 56mm bei f1.2 (Schärfe).
Das Bokeh habe ich jetzt noch nicht direkt verglichen, da ich die beiden Brennweiten mit unterschiedlichen Abständen zum Motiv verwende.

Seitenansicht – Fujifilm X-T3 mit Viltrox 85mm f.18
Seitenansicht – Fujifilm X-T3 mit Viltrox 85mm f.18

Abgeblendet sind die Ergebnisse absolut hervorragend.
z.B. ab f2.8 bis f4.0 .
Weiter unten habe ich euch noch eine kleine Galerie mit ein paar Naturaufnahmen eingefügt, die fast alle mit f1.8 geschossen wurden.
(Testaufnahmen von Testcharts habe ich mir abgewöhnt, für mich zählt mehr der subjektive Bildeindruck)

Für unterwegs ist das Objektiv meiner Meinung nach, durchaus zu empfehlen. Auch wenn das Gewicht eher auf der schweren Seite angesiedelt ist :-). An der X-T3 mit Batteriegriff ist das Objektiv auf jeden Fall gut ausbalanciert und es macht Spass es zu benutzen.
Es ist grundlegend für das Vollformat (Kleinbild) gerechnet und das merkt man eben auch bei dem Gewicht (>600g) und der Größe.
Die Größe ist identisch zu der Version, die für den Sony E-Mount
produziert wird.
Man erwirbt hier also ein 127,5mm Objektiv, wenn man den Crop-Faktor von 1,5 mit einbezieht.

Das Viltrox 85mm f1.8 an der Fujifilm X-T3 mit Batteriegriff und L-Winkel (Kirk BL-XT3G)

Nun noch kurz etwas zu der Blendeneinstellung am Objektiv selbst. Es besitzt keinen Blendenring wie die meisten Fujifilm XF Objektive.

Die Einstellung der Blende erfolgt über das vordere oder hintere Drehrad am Kamerabody der X-T3. Wobei man am vorderen Drehrad die Blende auf einen Wert fixieren kann (Rad nach links drehen, die Anzeige im Sucher wechselt dann auf „blau“, dies sind dann die fixen werte der Blendeneinstellung).

Dieses Verhalten ist Kamerabody spezifisch, an einer X-T1 gibt es für diese Funktion extra einen Menüpunkt in den Kameraeinstellungen, an der X-T3 ist dies nur noch über die Einstellräder am Gehäuse möglich.

Viltrox 85mm f1.8
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/1.800
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/500
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/2.900
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/1.700
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/1.300
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/1.800
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f2.8 – 1/250
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f2.8 – 1/420
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f2.8 – 1/300
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f2.0 – 1/300
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f1.8 – 1/420
Fujifilm X-T3 + Viltrox 85mm @ f2.0 – 1/250

Shooting mit Jennifer in Freiburg

Hier ein paar Aufnahmen mit Jennifer.

Location „Freiburg – City“ 🙂

Fotowalk mit „Thomas Leuthard“ in Freiburg…

Heute war ich bei dem Fotowalk mit Thomas Leuthard in Freiburg unterwegs.

War sehr interessant, bis dato hatte ich mich noch nie mit dieser Art von Fotografie beschäftigt.

Allerdings habe ich nur sehr wenige Street Fotos geschossen, aber desto mehr die Teilnehmer 🙂

 

Glaskugelbilder, unterwegs in Freiburg….

Schon seit langem wollte ich diese Art von Bildern einmal machen.
Es ist ein schöner Effekt der Glaskugeln, sie zeigen die Welt verzerrt und verkehrt herum.

Bei den drei gleichen Bildern habe ich noch die Blendenzahl angegeben, hier sieht man schön wie sich der Effekt der Blendeneinstellung auswirkt.

„CIRCOLO“ 2015 / 2016

Hier ein paar Aufnahmen aus dem Besuch im Circolo in Freiburg.